Anerkannt ist noch nicht jede Wette
Sechs Gruppen führen in die K.-o.-Runde; im Schweizer Wettangebot braucht jedes Spiel eine eigene Bewilligung.

Der Afrika-Cup im Schweizer Wettrecht
Dass die Schweizer Nationalmannschaft nicht am Afrika-Cup teilnimmt, schliesst Wetten auf den Wettbewerb nicht aus. Für das Schweizer Wettrecht ist entscheidend, ob eine Sportart beziehungsweise ein Wettbewerb im bewilligten Rahmen geführt wird, nicht ob die Schweiz auf dem Platz vertreten ist. Der Afrika-Cup ist auf der Liste der von der Interkantonalen Geldspielaufsicht anerkannten Sportarten aufgeführt. Damit ist er grundsätzlich ein Gegenstand, auf den im Rahmen des Schweizer Angebots gewettet werden kann.
Dieses «grundsätzlich» trägt allerdings Gewicht. Eine Sportart auf der Gespa-Liste bedeutet nicht, dass jede denkbare Wette darauf automatisch zugelassen wäre. Für Sportwetten mit echtem Geld braucht der Veranstalter eine Veranstalterbewilligung; zudem ist für jedes Spiel eine eigene Spielbewilligung erforderlich. Auch der Umfang des Angebots kann eingeschränkt sein. Die Regeln ziehen damit eine Grenze zwischen einem Wettbewerb, der im Schweizer System bekannt ist, und einzelnen Wettmöglichkeiten, die tatsächlich angeboten werden dürfen.
Die Aufsicht liegt bei der Gespa, der Interkantonalen Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern. Sie überwacht Lotterien und Sportwetten. Die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, ist dafür nicht zuständig. Die Trennung ist mehr als eine verwaltungstechnische Feinheit: Sie zeigt, dass Sportwetten im Schweizer Modell dem Lotterie- und Sportwettenbereich zugeordnet sind und einer eigenen Aufsicht unterstehen.
Online-Wetten auf den Afrika-Cup sind in der Schweiz deshalb nur über einen Veranstalter mit Schweizer Bewilligung legal. Ausländische Anbieter dürfen solche Wetten von Einwohnerinnen und Einwohnern der Schweiz nicht annehmen; eine ausländische Lizenz ersetzt die Schweizer Bewilligung nicht. Wer dennoch bei einem solchen Anbieter spielt, hat weder den Schweizer Spielerschutz noch einen Schweizer Rechtsweg. Bei unbewilligten Wetten kann zudem der Einsatz verloren gehen. Die staatliche Ordnung mag eng wirken, sie lässt den Wettbewerb aber nicht ausserhalb ihrer Zuständigkeit verschwinden.
Auch der Zugang zu einem Online-Konto ist an Voraussetzungen gebunden. Erforderlich sind Volljährigkeit, ein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im jeweiligen Vertragsgebiet und das Fehlen einer Spielsperre. Das Konto ist damit nicht bloss eine technische Anmeldung, sondern der Zugang zu einem Angebot, dessen Nutzung an den persönlichen Status und den Wohnort geknüpft ist. Die Möglichkeit, auf einen afrikanischen Wettbewerb zu wetten, entsteht also nicht aus einer grenzenlosen digitalen Öffentlichkeit: Sie hängt an einer Schweizer Bewilligung, einer zugelassenen Sportart und den Bedingungen des jeweiligen Vertragsgebiets.
Afrika-Cup-Wettanbieter in der Schweiz vergleichen
Für Wetten auf den Afrika-Cup zählen zunächst die angebotenen Märkte und Wettarten rund um die Spiele, etwa ob Livewetten möglich sind; ebenso wichtig sind verfügbare Quoten und deren Vergleich. Bei Boni sollten Höhe, Umsatzbedingungen und Fristen zusammen betrachtet werden. Zahlungsmethoden, Mindesteinzahlung und Auszahlungsgeschwindigkeit zeigen, wie Ein- und Auszahlungen ablaufen. Auch Funktionen wie Cash-out oder Live-Statistiken sowie Werkzeuge für verantwortungsvolles Spielen gehören in die Abwägung.
| Anbieter | Betreiber | Auszahlungsgeschwindigkeit | Mindesteinzahlung | Zahlungsmethoden | Merkmale |
|---|---|---|---|---|---|
| Jouez Sport | Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) | bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So) | — | TWINT, Visa | Cash-out, iOS-App |
| Sporttip | Swisslos Interkantonale Landeslotterie | 5–10 Arbeitstage | 10 CHF | TWINT, PostFinance, Kreditkarte | Live-Statistiken, Livewetten, iOS-App, Android-App |
| bet365 | Hillside (Gibraltar Sports) LP | Bearbeitung in der Regel innerhalb von 2 Stunden (E-Wallets/Karten 1–4 Std., Banküberweisung 1–2 Werktage) | 10 CHF | Visa, Mastercard, Maestro, Paysafecard, Skrill … | Cash-out, Wett-Konfigurator, Quotenboosts, Casino |
| Betalright | — | — | 10 CHF | Visa, Mastercard, Paysafecard, USDT | Casino, Live-Casino |
| Gamdom | Moon Revolution Limitada | 5 Minuten bis 1 Stunde | — | Bitcoin, Ethereum, USDT, USDC, BNB … | Krypto-Zahlungen |
| Casinozer | — | 24–48 Stunden nach Verifizierung | — | — | E-Sport, Casino |
| Frumzi | — | bis zu 3 Werktage | 10 CHF | PlayID, Kreditkarte | Livewetten, Virtuelle Sportarten, Live-Casino |
| Millioner | — | — | 10 CHF | Visa, Mastercard, Paysafecard | Casino, Live-Casino |
| PlayZilla | — | — | 10 CHF | Visa, Mastercard | Livewetten, Virtuelle Sportarten, Pferdewetten, Casino |
| Gransino | — | bis zu 3 Werktage | 10 CHF | Bitcoin, Ethereum | — |
Jouez Sport
Jouez Sport verbindet Sportwetten mit Cash-out und einer iOS-App. Die Plattform wird von der Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) betrieben; zu den Produktfunktionen gehört Cash-out, und die Lizenz stammt von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa). Einzahlungen sind per TWINT und Visa möglich. Auszahlungsanträge werden bei Einreichung von Montag bis Donnerstag innerhalb von bis zu drei Werktagen bearbeitet, bei Anträgen von Freitag bis Sonntag innerhalb von bis zu sechs Werktagen. Verlustlimiten, ein vorübergehender Spielausstieg von einem Tag bis sechs Monaten und eine unbefristete freiwillige Spielsperre ergänzen das Angebot.
Sporttip
Sporttip hebt sich mit Livewetten, Live-Statistiken sowie Apps für iOS und Android hervor. Betreiber ist Swisslos Interkantonale Landeslotterie; die Lizenz der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) gehört zum Produktangebot. Einzahlungen sind ab 10 CHF möglich, unterstützt werden TWINT, PostFinance und Kreditkarte. Auszahlungen dauern fünf bis zehn Arbeitstage. Für verantwortungsvolles Spielen gibt es Verlustlimiten pro Tag sowie für sieben und 30 Tage, separat für Sporttip. Eine freiwillige Spielsperre lässt sich für ein bis 180 Tage einrichten; ausserdem steht eine unbefristete Spielsperre zur Verfügung.
bet365
bet365 kombiniert Cash-out mit Wett-Konfigurator und Quotenboosts. Die Auszahlung wird in der Regel innerhalb von zwei Stunden bearbeitet: Bei E-Wallets und Karten dauert es eine bis vier Stunden, bei Banküberweisungen ein bis zwei Werktage. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Als Zahlungsmethoden stehen Visa, Mastercard, Maestro, Paysafecard und Skrill zur Verfügung.
Betalright
Betalright bietet neben Sportwetten Casino und Live-Casino. Die Mindesteinzahlung liegt bei 10 CHF. Für Einzahlungen können Visa, Mastercard, Paysafecard oder USDT genutzt werden. Die genannten Produktbereiche umfassen Casino und Live-Casino; damit verbindet Betalright Sportwetten mit zwei Casino-Angeboten. Die Angaben zu Zahlung und Mindesteinzahlung geben zugleich einen knappen Überblick über den Einstieg und die unterstützten Zahlungswege.
Gamdom
Gamdom setzt bei Zahlungen auf Kryptowährungen und führt Bitcoin, Ethereum, USDT, USDC und BNB als Beispiele. Der Betreiber ist Moon Revolution Limitada. Auszahlungen erfolgen innerhalb von fünf Minuten bis zu einer Stunde. Die Krypto-Zahlungen bilden ein prägendes Merkmal des Angebots. Für verantwortungsvolles Spielen ist ein Selbstausschluss für einen, fünf oder acht Tage möglich; eine längere Pause kann über eine Kontoschliessung durch den Support erfolgen.
Casinozer
Casinozer verbindet E-Sport mit Casino-Angeboten. Auszahlungen erfolgen innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach der Verifizierung. Die beiden genannten Produktbereiche bilden die zentralen Vergleichspunkte: E-Sport und Casino. Die Auszahlungsdauer ergänzt dieses Profil um eine konkrete Zeitangabe für die Auszahlung nach erfolgreicher Verifizierung.
Frumzi
Frumzi bietet Livewetten und Virtuelle Sportarten neben Live-Casino. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF; als Zahlungsmethoden stehen PlayID und Kreditkarte zur Verfügung. Auszahlungen dauern bis zu drei Werktage. Für den Vergleich der Wettfunktionen sind vor allem Livewetten und Virtuelle Sportarten relevant, während Live-Casino das Produktangebot ergänzt. Die Zahlungswege und die Mindesteinzahlung runden das Profil für Ein- und Auszahlungen ab.
Millioner
Millioner kombiniert Casino mit Live-Casino. Für eine Einzahlung gilt ein Mindestbetrag von 10 CHF. Als Zahlungsmethoden sind Visa, Mastercard und Paysafecard aufgeführt. Damit umfasst das Angebot zwei Casino-Bereiche und drei Zahlungswege. Die Mindesteinzahlung liefert einen konkreten Richtwert für den Einstieg; die genannten Methoden decken Karten sowie Paysafecard ab.
PlayZilla
PlayZilla bietet Livewetten, Virtuelle Sportarten und Pferdewetten neben Casino. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Für Einzahlungen stehen Visa und Mastercard zur Verfügung. Das Produktprofil vereint damit Livewetten mit virtuellen Sportarten und Pferdewetten; Casino ergänzt die Auswahl. Betrag und Zahlungsmethoden geben zusätzliche Orientierung zu den Bedingungen für den Einstieg.
Gransino
Gransino nennt Bitcoin und Ethereum als Zahlungsmethoden. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF, Auszahlungen dauern bis zu drei Werktage. Damit lässt sich das Einzahlungsprofil über zwei Kryptowährungen und einen konkreten Mindestbetrag einordnen; die Auszahlungsdauer ergänzt die Zahlungsinformationen. Die Angaben beziehen sich auf Zahlungsmöglichkeiten, Mindesteinzahlung und Auszahlung.
Worauf es beim Vergleich ankommt
Für den Afrika-Cup entscheidet zunächst, welche passenden Spielmärkte und Wettarten verfügbar sind; ergänzend zählen Quoten und mögliche Live-Funktionen. Danach lassen sich Zahlungswege, Mindesteinzahlung und Auszahlungstempo gegenüberstellen. Funktionen wie Cash-out und Live-Statistiken sowie die angebotenen Spielerschutzwerkzeuge bilden weitere Unterschiede. Bonusangebote und ihre Bedingungen sollten nur dann in die Abwägung einfliessen, wenn sie konkret geprüft werden können.
Sechs Gruppen, dann K.-o.-Runde: Der Spielplan als Wettgerüst
Seit der Ausgabe 2019 umfasst der Afrika-Cup ein Feld von 24 Mannschaften. Bei der jüngsten Ausgabe waren sie auf sechs Gruppen mit je vier Teams verteilt. In der Vorrunde trafen die Mannschaften zunächst innerhalb ihrer Gruppe aufeinander; anschliessend wechselte der Wettbewerb in die K.-o.-Runde. Weiter kamen die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe sowie die vier besten Drittplatzierten.
Für Wetten schafft diese Abfolge unterschiedliche Bezugspunkte. Während der Gruppenphase lässt sich ein einzelnes Spiel betrachten, aber auch der Verlauf einer Gruppe: Welche Mannschaft sammelt Punkte, wer erreicht die nächste Runde, und wie entwickelt sich die Rangordnung über mehrere Begegnungen? Solche Märkte beziehen sich auf verschiedene Zeiträume. Eine Prognose für ein Gruppenspiel steht für sich; eine Voraussage über das Weiterkommen bleibt von mehreren Resultaten abhängig.
Mit dem Eintritt in die K.-o.-Runde ändert sich die Logik des Turniers. Dort entscheidet ein einzelnes Duell über das Ausscheiden oder den Verbleib im Wettbewerb. Die Gruppenphase bietet dagegen mehrere Spiele, in denen sich die Ausgangslage verschieben kann. Ein Punktverlust bedeutet noch nicht automatisch das Ende, kann aber die Bedeutung der folgenden Partie verändern. Für den Wettmarkt wird damit nicht nur das nächste Spiel wichtig, sondern auch die Frage, welche Konsequenzen sein Ergebnis für den weiteren Turnierweg hat.
Der Spielplan ordnet die Wettmomente also in Etappen: erst einzelne Partien und Gruppenverläufe, danach direkte Ausscheidungsspiele. Wer auf die Gruppenphase setzt, bewertet eine Lage, die sich mit jedem Resultat neu sortieren kann. Der Übergang in die K.-o.-Runde bündelt diese Entwicklung in einem klaren Einschnitt: Aus dem längeren Ringen um Tabellenplätze wird ein Wettbewerb, in dem eine Niederlage den Weg beendet.
Wettquoten lesen: Rückzahlung, Gewinn und Marge
Eine Quote zeigt, welcher Gesamtbetrag bei einem erfolgreichen Tipp auf den Einsatz entfällt. Bei einer Dezimalquote von 2.10 wird jeder eingesetzte Franken mit 2.10 multipliziert. Darin steckt der Einsatz bereits: Ein Franken wird bei Treffer also zu CHF 2.10 zurückgezahlt, nicht zu CHF 3.10. Der Reingewinn beträgt CHF 1.10.
Bei einem Einsatz von CHF 10 ergibt dieselbe Rechnung eine Rückzahlung von CHF 21. Davon sind CHF 10 der ursprüngliche Einsatz; CHF 11 bleiben als Gewinn. Für den Nettogewinn lautet die Rechnung: Einsatz × (Quote − 1). Die Rückzahlung folgt dagegen aus Einsatz × Quote. Diese beiden Zahlen auseinanderzuhalten, verhindert einen verbreiteten Lesefehler: Die grössere Zahl auf dem Wettschein bezeichnet den gesamten zurückfliessenden Betrag, nicht den zusätzlichen Verdienst.
Die Quote ist damit ein Preis für eine Voraussage. Sie sagt, welche Rückzahlung an einen Treffer geknüpft ist; sie verspricht weder, dass der Tipp eintritt, noch dass der Einsatz zurückkommt. Bei einem Fehlschlag entfällt die Rückzahlung. Das Rechenmodell bleibt nüchtern, auch wenn ein Turnier drumherum viel Gefühl erzeugt.
In den Afrika-Cup-Wettquoten steckt ausserdem die Marge des Veranstalters. Sie ist in der Quotengestaltung berücksichtigt und hängt nicht davon ab, welche Mannschaft ein Spiel gewinnt. Für den beschriebenen Markt fliessen rund 95,4 Prozent der Einsätze wieder an die Wettenden zurück; rund 4,6 Prozent behält der Veranstalter als Marge. Auf CHF 100 Einsätze gerechnet entspricht das einer mittleren Rückzahlung von CHF 95.40 und einer Marge von CHF 4.60.
Diese Rechnung beschreibt den Markt insgesamt, nicht den Ausgang eines einzelnen Wettscheins. Ein einzelner Treffer kann deutlich mehr als den eigenen Einsatz zurückbringen; ein einzelner Verlust kann ihn vollständig kosten. Die Prozentwerte verteilen sich über die Gesamtheit der Einsätze und sind keine persönliche Rückzahlungszusage. Die Differenz zwischen Einsatzsumme und Rückzahlung bildet die Marge: 100 Prozent minus 95,4 Prozent ergibt rund 4,6 Prozent.
Damit lässt sich auch die Rolle der Quote genauer einordnen. Sie muss nicht nur die mögliche Auszahlung abbilden, sondern wird innerhalb eines Marktes mit einer Marge kalkuliert. Die angezeigte Zahl ist deshalb kein neutraler Hinweis darauf, wie wahrscheinlich ein Ereignis ist. Sie ist zunächst die Kondition, zu der eine Wette angenommen wird. Eine niedrigere Quote bedeutet eine geringere Rückzahlung im Trefferfall; eine höhere Quote verspricht mehr, sofern die Vorhersage aufgeht. Aus der Höhe allein folgt jedoch keine Gewissheit über den Spielausgang.
Bei Sportwetten zum Afrika-Cup kann dieselbe Logik auf unterschiedliche angebotene Märkte angewandt werden: Entscheidend für die Rechnung sind jeweils der angezeigte Quotenschlüssel und der Einsatz. Die konkrete Quote gehört zum jeweiligen Angebot; die Grundformel ändert sich dadurch nicht. Für einen Einsatz von CHF 1 bei 2.10 ergibt sich CHF 2.10 Rückzahlung, für CHF 10 CHF 21. Der zusätzliche Gewinn wächst mit dem Einsatz, aber ebenso wächst der Betrag, der bei einem falschen Tipp verloren gehen kann.
Die Marge erklärt, weshalb sich die Gesamtrückzahlung nicht mit einer vollständigen Rückgabe aller Einsätze deckt. Sie ist kein nachträglicher Abzug von einem bereits gewonnenen Wettschein, sondern steckt in den angebotenen Quoten. Für die einzelne Berechnung zählt daher die Quote, die auf dem Schein steht; die Markt-Marge beschreibt dagegen das Verhältnis der Einsätze zu den Rückzahlungen über den Markt hinweg. So stehen zwei Ebenen nebeneinander: die konkrete Auszahlung bei einem Treffer und die rechnerische Verteilung im gesamten Wettmarkt.
Viertel-, Halbfinale und Finale: Was bei der Wertung zählt
In den entscheidenden Spielen des Afrika-Cups kann ein Tipp auf den Spielausgang schon abgerechnet sein, während auf dem Platz noch weitergespielt wird. Bei einer gewöhnlichen 1X2-Wette zählt das Ergebnis nach 90 Minuten und Nachspielzeit. Steht es dann unentschieden, ist die Auswahl «X» richtig – auch wenn eine Mannschaft später in der Verlängerung gewinnt oder sich im Elfmeterschiessen durchsetzt.
Die drei Zeichen beziehen sich auf den Spielstand nach regulärer Spielzeit: «1» steht für einen Sieg der zuerst genannten Mannschaft, «X» für ein Unentschieden und «2» für einen Sieg der gegnerischen Mannschaft. Für Viertelfinale, Halbfinale und Finale gilt dabei dieselbe Abrechnungslogik. Die besondere Bedeutung eines K.-o.-Spiels verändert eine 1X2-Wette nicht von selbst. Wer auf den späteren Sieger tippt, kann also mit einer anderen Wettart etwas anderes meinen als mit dem Tipp auf den Spielausgang.
Gerade im Halbfinale liegt diese Unterscheidung nahe: Eine Mannschaft kann nach der regulären Spielzeit remis stehen und dennoch das Finale erreichen. Bei einer 1X2-Auswahl wird der spätere Einzug nicht nachträglich zum Sieg in der regulären Spielzeit. Für die Abrechnung ist entscheidend, was im Wettprogramm als Gegenstand der Wette bezeichnet wird. Eine Auswahl auf den Einzug in die nächste Runde kann Verlängerung und Elfmeterschiessen einbeziehen, sofern das Programm sie entsprechend ausweist.
Auch bei Wetten auf das Finale sollte der benannte Markt genau gelesen werden. «Spielausgang 1X2» meint das Resultat nach der regulären Spielzeit; eine Wette darauf, wer den Wettbewerb gewinnt oder die nächste Runde erreicht, kann dagegen auf ein anderes Ereignis zielen. Die Bezeichnung allein ersetzt nicht die Abrechnungsregel. Entscheidend bleibt, ob das Wettprogramm ausdrücklich Verlängerung oder Elfmeterschiessen einschliesst oder diese Phasen zum Wettgegenstand macht.
Das Elfmeterschiessen ist dabei kein nachträglicher Bestandteil des Spielstands nach 90 Minuten. Es entscheidet, welche Mannschaft weiterkommt oder den Titel erhält, aber nicht automatisch, wer die reguläre Spielzeit gewonnen hat. Ähnlich verhält es sich mit der Verlängerung: Sie wird nur berücksichtigt, wenn der Markt oder die dazugehörige Beschreibung dies vorsieht. Ohne diesen Hinweis bleibt für den klassischen 1X2-Tipp der Stand nach Ablauf der regulären Spielzeit massgeblich.
Bei der Auswahl eines Marktes für Viertel-, Halbfinale oder Endspiel geht es deshalb zunächst um die Frage, welches Ereignis bewertet wird: das Resultat nach regulärer Spielzeit oder das Weiterkommen beziehungsweise der Titelgewinn. Diese Trennung verhindert, dass ein späterer Sieg im K.-o.-Spiel mit einem Treffer auf eine anders definierte Wette verwechselt wird.
Tippen mit Augenmass statt Kombis auf Verdacht
Eine Wette auf den Afrika-Cup beginnt mit einer Einschätzung, doch die Wettform entscheidet mit darüber, wie stark ein einzelner Fehlgriff den ganzen Schein trifft. Bei einer Einzelwette hängt das Ergebnis an einer Voraussage. Eine Kombiwette bündelt mehrere Tipps: Ihre Quoten werden zu einer gemeinsamen Quote verbunden, wodurch der mögliche Ertrag steigt. Zugleich muss jede Auswahl stimmen. Ein einziger falscher Tipp lässt die gesamte Kombination scheitern.
Gerade bei einem Turnier mit wechselnden Spielkonstellationen kann eine lange Kombi verführerisch wirken: Viele richtige Einschätzungen scheinen sich zu einem grossen möglichen Gewinn zu summieren. Tatsächlich wächst mit jeder zusätzlichen Auswahl auch die Zahl der Stellen, an denen der Schein scheitern kann. Eine hohe Gesamtquote ist deshalb kein Beleg dafür, dass die Einschätzungen besonders tragfähig sind.
Die Systemwette verteilt das Risiko anders. Sie verbindet mehrere Wetten miteinander, sodass bei einem Fehler noch ein Teil des Einsatzes zurückkommen kann. Das macht sie nicht automatisch sicher; entscheidend bleibt, welche Ausgänge gewählt wurden und wie viele davon eintreten. Auch hier ist der mögliche Rückfluss an die gewählten Kombinationen gebunden.
Sinnvoller als eine möglichst lange Auswahl ist eine klare Trennung zwischen begründeten Einschätzungen und blossen Vermutungen. Bei jeder zusätzlichen Auswahl sollte erkennbar sein, weshalb sie auf den Schein gehört. Fehlt diese Begründung, erhöht sie vor allem die Anfälligkeit der Wette. Sportwetten taugen weder als Geldanlage noch als verlässliche Einkommensquelle. Verlorene Einsätze durch grössere oder zusätzliche Tipps zurückholen zu wollen, verschärft das Risiko, statt es zu ordnen.
Darf in der Schweiz auf den Afrika-Cup gewettet werden, und bei welchem Veranstalter?
Ja, der Afrika-Cup steht auf der Gespa-Liste der anerkannten Sportarten. Online darfst du nur bei einem Schweizer bewilligten Veranstalter wetten: bei Swisslos mit Sporttip oder bei der Loterie Romande mit Jouez Sport.
Zählen Verlängerung und Elfmeterschiessen bei einer Wette auf den Spielausgang zur regulären Spielzeit?
Nein, bei einer 1X2-Wette zählt das Ergebnis nach 90 Minuten und Nachspielzeit. Verlängerung und Elfmeterschiessen werden nur berücksichtigt, wenn das Wettprogramm ausdrücklich darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind.
Welche Wetten sind möglich?
Du kannst Einzel-, Kombi- und Systemwetten spielen. Eine Einzelwette umfasst eine Voraussage, eine Kombiwette mehrere; bei einer Systemwette kann auch bei einem falschen Tipp ein Teil des Einsatzes zurückkommen.
Wie hoch sind Mindest- und Höchsteinsatz bei Afrika-Cup-Wetten?
Der Mindesteinsatz beträgt CHF 1. Bei Einzel- und Kombiwetten liegt der Höchsteinsatz bei CHF 1’000, bei Systemwetten bei CHF 10’000.
Was bekomme ich bei einer Quote von 2.10 auf meinen Einsatz zurück?
Bei einem Treffer erhältst du für jeden eingesetzten Franken CHF 2.10 zurück, darin ist der Einsatz enthalten. Bei CHF 10 Einsatz sind das CHF 21 Rückzahlung und CHF 11 Reingewinn.
Was brauche ich für ein Online-Konto für Afrika-Cup-Wetten?
Du musst volljährig sein, im jeweiligen Vertragsgebiet wohnen oder dich dort gewöhnlich aufhalten und darfst nicht gesperrt sein.
Sportarten & Wettbewerbe: Wetten in der Schweiz
Inhalt erstellt vom Team «onlinewettenguidech.com»
