Ein Spiel, ein Turnier – und die Logik der Curling-Wette

Updated November 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Spiel- und Turniersieg, Handicap oder Zahl der Ends: Welche Märkte gelten, richtet sich nach den Bedingungen des jeweiligen Angebots.

Curling-Steine auf dem Eis einer Schweizer Halle mit verschneiten Bergen im Hintergrund

Curling-Wetten zwischen Einzelspiel und Turnier

Bei Curling-Wetten kann die Vorhersage auf ein einzelnes Duell oder auf den Ausgang eines Turniers zielen. Welche Märkte tatsächlich angeboten werden, unterscheidet sich je nach Angebot und kann sich ändern. Die aktuellen Bedingungen des jeweiligen Anbieters legen fest, welche Auswahlmöglichkeiten verfügbar sind. Als mögliche Formen kommen etwa die Prognose auf den Sieger eines Spiels oder eines Turniers, ein Handicap auf den Endstand und eine Wette auf die Zahl der gespielten Ends infrage.

Beim Spiel- oder Turniersieg steht die Frage im Mittelpunkt, welche Mannschaft das Duell beziehungsweise den Wettbewerb gewinnt. Ein Handicap verschiebt den Ausgangspunkt für die Bewertung: Entscheidend ist dann nicht allein, wer auf dem Eis siegt, sondern ob das Ergebnis unter Berücksichtigung der vorgegebenen Vorgabe ausfällt. Bei einer Over/Under-Wette wird dagegen eine Grenze für die Zahl der Ends festgelegt. Die Vorhersage richtet sich darauf, ob das Spiel darüber oder darunter endet. Die genaue Ausgestaltung dieser Märkte gehört zu den Bedingungen des konkreten Angebots.

Das Endergebnis ist damit nicht bei jeder Wettart dieselbe Art von Antwort. Ein Sieger-Markt fragt nach der Mannschaft, ein Handicap bezieht die Differenz im Spielstand ein, und Over/Under verlagert den Blick auf den Verlauf in Ends. Diese verschiedenen Perspektiven machen aus derselben Begegnung unterschiedliche Vorhersagen. Welche davon sich für ein bestimmtes Spiel platzieren lassen, ist keine feste Eigenschaft des Curlings, sondern hängt vom jeweiligen Wettangebot ab.

Auch der Zeitpunkt der Abgabe teilt Wetten in zwei Formen. Pre-Match-Wetten werden vor Beginn des Ereignisses platziert. Die Einschätzung entsteht damit, bevor das Spiel läuft; der spätere Verlauf ist zu diesem Zeitpunkt noch offen. Live-Wetten setzen erst ein, nachdem das Ereignis begonnen hat. Sie beziehen sich auf dessen weiteren Verlauf oder auf den Ausgang. Der Informationsstand verändert sich also mit dem Spiel, und eine Vorhersage wird während einer laufenden Begegnung abgegeben. Aus dem Begriff «live» folgt jedoch keine einheitliche Auswahl an Märkten: Auch hier bestimmen die jeweils geltenden Angebotsbedingungen, worauf gewettet werden kann.

Bei einer Einzelwette dreht sich der Einsatz um eine einzige Vorhersage. Eine Kombinationswette verbindet mehrere Vorhersagen in einer Wette. Damit verändert sich nicht bloss die Zahl der ausgewählten Ereignisse, sondern auch die Bedingung für einen erfolgreichen Tipp: Bei der Kombination müssen sämtliche verbundenen Vorhersagen zutreffen. Die Zusammenstellung mehrerer Auswahlen kann deshalb mehr Spielverläufe umfassen, verlangt aber auch, dass jede einzelne Einschätzung richtig ist. Die Unterschiede zwischen den Wettformen liegen in der Struktur der Vorhersage, nicht in einer Garantie für einen bestimmten Ausgang.

Für Curling-Wetten in der Schweiz ist zudem der rechtliche Rahmen Teil des Bildes: Online-Sportwetten um Geld dürfen nur von den dafür zugelassenen Schweizer Anbietern angeboten werden. Ausländische Plattformen sind nicht zugelassen; bei unbewilligten Angeboten kann der Einsatz verloren gehen. Das gilt unabhängig davon, ob eine Wette den Sieger, ein Handicap oder die Anzahl der Ends betrifft. Eine Teilnahme ist erst ab 18 Jahren zulässig.

Im Alltag der Wettmärkte treffen somit zwei Ordnungen aufeinander: die sportliche, in der sich ein Spiel von End zu End entwickelt, und die formale, in der eine Auswahl als Einzel- oder Kombinationswette gefasst wird. Pre-Match und Live beschreiben, wann diese Auswahl entsteht; Spiel- und Turniersieg, Handicap sowie Over/Under benennen, worauf sie zielt. Welche dieser Möglichkeiten bei Curling-Wetten gerade erscheint, bleibt vom konkreten Angebot abhängig.

Curling-Wettanbieter in der Schweiz im Vergleich

Für Curling-Wetten zählen vor allem die konkreten Märkte und die Verfügbarkeit von Einzelspielen oder Turnieren; ebenso wichtig sind passende Quoten und mögliche Live-Angebote. Ein Vergleich sollte ausserdem Bonusbedingungen, Zahlungsmethoden, Auszahlungsdauer und Mindesteinzahlung einbeziehen. Cash-out, Statistiken und Apps können den Umgang mit Wetten ergänzen. Verlust- und Einzahlungslimits, Auszeiten sowie Selbstausschluss gehören ebenfalls zur Einordnung. Entscheidend ist, welche dieser Eigenschaften zum persönlichen Wettverhalten passt.

Anbieter Betreiber Auszahlungsgeschwindigkeit Mindesteinzahlung Zahlungsmethoden Merkmale
Jouez Sport Société de la Loterie de la Suisse Romande (Loterie Romande) bis zu 3 Werktage (Antrag Mo–Do), bis zu 6 Werktage (Antrag Fr–So) — TWINT, Visa Cash-out, iOS-App
Sporttip Swisslos Interkantonale Landeslotterie 5–10 Arbeitstage 10 CHF TWINT, PostFinance, Kreditkarte Livewetten, Live-Statistiken, iOS-App, Android-App
Rainbet Rain Group Ltd in der Regel 5 bis 15 Minuten (Krypto) — Ethereum, Solana, XRP, BNB, Tron … E-Sport, Casino, Live-Casino, Krypto-Zahlungen
CrazyBet Ardenvale Ltd (Anjouan, Union der Komoren) — — Visa, Mastercard, MiFinity, Bitcoin, Litecoin … Casino, Live-Casino, Krypto-Zahlungen
bet365 Hillside (Gibraltar Sports) LP Bearbeitung in der Regel innerhalb von 2 Stunden (E-Wallets/Karten 1–4 Std., Banküberweisung 1–2 Werktage) 10 CHF Visa, Mastercard, Maestro, Paysafecard, Skrill … Cash-out, Wett-Konfigurator, Quotenboosts, Casino
Betalright — — 10 CHF Visa, Mastercard, Paysafecard, USDT Casino, Live-Casino
Casinova — — 10 CHF Karte, Paysafecard, USDT Casino, Live-Casino
Sgcasino — bis zu 3 Werktage 10 CHF PlayID, Kreditkarte —
Wettigo Blue Pepper B.V. sofort bis 3–7 Tage (je nach Methode) 10 CHF — —
BC.Game Twocent Technology Limited — — Bitcoin, Ethereum, USDT, Dogecoin, TRON … Livewetten, E-Sport, Casino, Live-Casino

Jouez Sport

Jouez Sport verbindet Cash-out mit einer iOS-App. Die Plattform wird von der Société de la Loterie de la Suisse Romande betrieben und ist von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) lizenziert. Einzahlungen sind mit TWINT oder Visa möglich. Auszahlungsanträge von Montag bis Donnerstag werden innerhalb von bis zu drei Werktagen bearbeitet; bei Anträgen von Freitag bis Sonntag kann es bis zu sechs Werktage dauern. Für verantwortungsvolles Spielen gibt es Verlustlimiten, einen vorübergehenden Spielausstieg von einem Tag bis sechs Monaten und eine unbefristete freiwillige Spielsperre.

Sporttip

Sporttip bietet Livewetten und Live-Statistiken, ergänzt durch Apps für iOS und Android. Betrieben wird der Dienst von Swisslos Interkantonale Landeslotterie; die Plattform ist von der Interkantonalen Geldspielaufsicht (Gespa) lizenziert. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF, als Zahlungsmethoden stehen TWINT, PostFinance und Kreditkarte bereit. Auszahlungen dauern fünf bis zehn Arbeitstage. Verlustlimiten lassen sich für einen, sieben und 30 Tage separat für Sporttip setzen. Hinzu kommen eine freiwillige Spielsperre von einem bis 180 Tagen sowie eine unbefristete Spielsperre.

Rainbet

Rainbet hebt sich mit Krypto-Zahlungen sowie Angeboten für E-Sport, Casino und Live-Casino hervor. Betreiber ist Rain Group Ltd. Zu den Zahlungsmethoden zählen Ethereum, Solana, XRP, BNB und Tron. Krypto-Auszahlungen erfolgen in der Regel innerhalb von fünf bis 15 Minuten. Für verantwortungsvolles Spielen gibt es Einzahlungslimits, Abkühlphasen und Selbstausschluss. Damit umfasst das Profil neben Sportwetten mehrere weitere Unterhaltungsbereiche und setzt bei Zahlungen auf verschiedene Kryptowährungen.

CrazyBet

CrazyBet kombiniert Casino und Live-Casino mit Krypto-Zahlungen. Der Betreiber ist Ardenvale Ltd aus Anjouan in der Union der Komoren. Für Einzahlungen werden Visa und Mastercard sowie MiFinity angeboten; auch Bitcoin und Litecoin gehören zu den Zahlungsmethoden. Das Profil vereint damit klassische Kartenzahlungen und Kryptowährungen mit Casino-Angeboten.

bet365

bet365 bietet mit Cash-out, Wett-Konfigurator und Quotenboosts mehrere Funktionen rund um Sportwetten; hinzu kommt ein Casino. Betreiber ist Hillside (Gibraltar Sports) LP. Die Mindesteinzahlung liegt bei 10 CHF. Zu den Zahlungsmethoden zählen Visa, Mastercard, Maestro, Paysafecard und Skrill. Auszahlungen werden in der Regel innerhalb von zwei Stunden bearbeitet: Bei E-Wallets und Karten dauert es ein bis vier Stunden, bei Banküberweisungen ein bis zwei Werktage.

Betalright

Betalright verbindet Casino und Live-Casino mit mehreren Zahlungsoptionen. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Einzahlungen sind mit Visa, Mastercard und Paysafecard sowie mit USDT möglich. Damit stehen sowohl Karten und ein Prepaid-Zahlungsmittel als auch eine Kryptowährung zur Auswahl.

Casinova

Casinova kombiniert Casino und Live-Casino mit einer Auswahl aus Karten, Paysafecard und USDT. Die Mindesteinzahlung liegt bei 10 CHF. Das Angebot umfasst damit zwei Casino-Bereiche sowie verschiedene Wege für Einzahlungen, darunter eine Kryptowährung.

Sgcasino

Sgcasino ermöglicht Auszahlungen innerhalb von bis zu drei Werktagen. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Für Zahlungen stehen PlayID und Kreditkarte zur Verfügung. Das Profil verbindet damit eine angegebene Auszahlungsdauer mit zwei Zahlungsmöglichkeiten. Für den Vergleich der Zahlungswege sind insbesondere die Kombination aus PlayID und Kreditkarte sowie die Mindesteinzahlung von 10 CHF relevant.

Wettigo

Wettigo bietet Einsatz- und Verlustlimits sowie abgestufte Auszeiten als Spielerschutztools. Betreiber ist Blue Pepper B.V. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 CHF. Auszahlungen erfolgen je nach Methode sofort oder innerhalb von drei bis sieben Tagen. Eine Auszeit lässt sich für einen, sieben, 30 oder 90 Tage wählen; ausserdem gibt es Selbstausschluss für ein Jahr. Damit stehen mehrere zeitlich festgelegte Möglichkeiten zur Begrenzung des Spielens bereit.

BC.Game

BC.Game verbindet Livewetten mit E-Sport, Casino und Live-Casino. Betreiber ist Twocent Technology Limited. Für Zahlungen werden Bitcoin, Ethereum, USDT, Dogecoin und TRON angeboten. Selbstausschluss und Limit-Tools sind in den Kontoeinstellungen zugänglich. Das Profil kombiniert damit Live-Angebote und mehrere Unterhaltungsbereiche mit einer Auswahl an Kryptowährungen. Die Spielerschutzfunktionen lassen sich über die Kontoeinstellungen nutzen.

Worauf es beim Vergleich ankommt

Für Curling-Wetten ist entscheidend, welche Märkte und Live-Funktionen tatsächlich zum jeweiligen Sportangebot gehören; allgemeine Casinobereiche beantworten diese Frage nicht. Daneben unterscheiden sich die Anbieter durch Zahlungswege, Mindesteinzahlungen und Auszahlungstempo. Auch Cash-out, Apps und Statistiken sowie Limits, Auszeiten und Selbstausschluss setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Bonusangebote und ihre Bedingungen sollten nur dann in die Abwägung einfliessen, wenn sie konkret vorliegen.

Curling-Märkte im Schweizer Wettangebot

Ein Wettangebot beginnt nicht mit einer beliebigen Vorstellung vom Ausgang eines Spiels, sondern mit einem Ereignis, das ausdrücklich zur Teilnahme ausgeschrieben ist. Bei Sporttip werden Wettmöglichkeiten an definierte Ereignisse innerhalb von Sportveranstaltungen gebunden. Ein Gewinn setzt voraus, dass die Vorhersage mit dem tatsächlichen Ausgang übereinstimmt. Damit erhält das Sportereignis eine zweite Ordnung: Zum sportlichen Ablauf tritt eine klar umgrenzte Frage hinzu, deren Ergebnis feststellbar sein muss.

Beim Curling kann das Interesse an einem Wettmarkt daher nicht allein aus der Präsenz der Sportart abgeleitet werden. Massgeblich ist, welche konkrete Begegnung oder Veranstaltung im Angebot erscheint und welche Vorhersage dazu gestellt wird. Der Begriff «Curling-Wettmärkte» bezeichnet im Alltag ein Feld möglicher Angebote; für eine tatsächlich platzierbare Wette zählt jedoch die einzelne Auswahl, wie sie im System aufgeführt ist. Das macht die Darstellung weniger frei, als es die Sprache des Sports zunächst vermuten lässt. Ein Spiel kann viele Wendungen bereithalten, die Wette bezieht sich dennoch auf ein fest umrissenes Ereignis.

Die Teilnahme an Sporttip läuft über das von Swisslos bereitgestellte Online-System, zu dem auch die Internet-Spiel-Plattform gehört. Dadurch ist das Angebot in eine schweizerische Infrastruktur eingebettet und nicht einfach ein austauschbarer Zugang zu beliebigen internationalen Wettseiten. Die Bezeichnung «Curling-Wettanbieter» kann im allgemeinen Sprachgebrauch nach einer offenen Auswahl klingen; bei Sporttip geht es konkreter um die Teilnahme innerhalb des Swisslos-Systems. Entscheidend ist die dort angezeigte Veranstaltung samt den zugehörigen Bedingungen.

Diese Form der Ordnung hat eine nüchterne Seite. Sportliche Begeisterung ist oft auf den ganzen Wettkampf gerichtet: auf eine Mannschaft, ihre Spielweise und den Verlauf über mehrere Begegnungen hinweg. Das System muss dagegen einzelne Ereignisse so fassen, dass eine Vorhersage am Ende als richtig oder falsch gewertet werden kann. Nicht jede Erzählung, die sich aus einem Turnier ergibt, ist damit selbst schon eine Wettfrage. Das Publikum folgt dem Spiel in seiner ganzen Länge; die Wette setzt einen engeren Rahmen.

Für Einzel- und Kombinationswetten gelten bei Sporttip festgelegte Einsatzgrenzen: Der Mindesteinsatz beträgt einen Franken, der Höchsteinsatz tausend Franken. Diese Angaben betreffen das konkrete Angebot und sind nicht als allgemeine Regel für sämtliche Formen von Curling-Wetten zu lesen. Wer innerhalb des Systems eine Auswahl trifft, bewegt sich in den dafür vorgesehenen Grenzen. Die Zahl auf dem Wettschein ist somit nicht bloss eine private Ergänzung zum Sportereignis, sondern Teil eines formal geregelten Ablaufs.

Auch die Altersgrenze gehört zu diesem Rahmen: Für die Teilnahme an Geldspielen müssen Spielende mindestens 18 Jahre alt sein. Dass eine Sportart im öffentlichen Raum verfolgt oder diskutiert werden kann, macht die Teilnahme an einer Geldwette nicht zu einer beiläufigen Verlängerung des Zuschauens. Zwischen dem Blick auf die Eisfläche und dem Einsatz liegt eine institutionelle Schwelle. Sie ist wenig dramatisch gestaltet, aber verbindlich.

Die Schweizer Ausrichtung zeigt sich damit weniger in einem besonderen Curling-Erlebnis als in der Art, wie Teilnahme organisiert wird: über ein bestimmtes System, mit definierten Sportereignissen und festgelegten Einsatzgrenzen. Die einzelnen Märkte bleiben an das gebundene Ereignis gekoppelt. Für die sportliche Dramaturgie mag das eng erscheinen; für eine abrechenbare Vorhersage ist gerade diese Begrenzung der Punkt.

Bonusbedingungen: Der Reiz mit Ablaufdatum

Ein Curling-Wettbonus wirkt auf den ersten Blick wie zusätzliches Guthaben. Tatsächlich ist ein Bonus an Bedingungen gebunden und deshalb nicht ohne Weiteres mit frei verfügbarem Geld gleichzusetzen. Entscheidend ist, was im Angebot als Umsatzbedingung festgelegt ist und innerhalb welchen Bonuszeitraums sie erfüllt werden muss. Bleibt der erforderliche Umsatz bis zum Ablauf offen, verfallen der Bonus und auch Gewinne, die damit erzielt wurden.

Damit erhält ein Bonus ein Ablaufdatum, selbst wenn der angezeigte Betrag zunächst dauerhaft verfügbar erscheint. Sein Wert hängt nicht allein von der Höhe des Guthabens ab, sondern auch davon, ob die Bedingungen im vorgegebenen Zeitraum erfüllt werden können. Für Curling-Wetten ist das besonders relevant, weil das Angebot an konkrete Ereignisse gebunden ist: Ein Bonusversprechen sagt für sich genommen weder aus, welche Wetten angerechnet werden, noch wie die Umsatzbedingungen ausgestaltet sind. Das ergibt sich aus den jeweiligen Angebotsbestimmungen.

Auch die Bezeichnung «Bonus» ist kein Versprechen auf einen sicheren Vorteil. Ein Einsatz kann verloren gehen; der mögliche Bruttogewinn einer Prematch-Wette ergibt sich aus Einsatz und Quote, der Nettogewinn erst nach Abzug des Einsatzes. Ein Bonus ändert daran nichts und macht eine Wette nicht zu einer Einnahmequelle. Wer verlorene Einsätze mit weiteren oder höheren Wetten zurückholen will, verschärft das Risiko, statt die Bedingungen zu erfüllen.

Bei solchen Angeboten stehen zwei Zeitangaben nebeneinander: die Frist, innerhalb derer Umsatzbedingungen gelten, und der Zeitpunkt, zu dem der Bonus selbst verfällt. Beide gehören zu den Regeln, die vor einer Teilnahme verständlich sein müssen. Bleiben Formulierungen unklar, lässt sich der reale Nutzen des Angebots kaum einschätzen. Ein attraktiver Kontostand kann dabei einen Eindruck von Verfügbarkeit erzeugen, den die Bedingungen nicht einlösen.

Die nüchterne Lektüre der Angebotsregeln gehört deshalb zur Bewertung eines Curling-Wettbonus. Sie zeigt, welche Voraussetzungen gelten und welche Folgen ein nicht rechtzeitig erfüllter Umsatz hat.

Verlustlimiten als Teil der Schweizer Wettkultur

Bei Curling-Sportwetten steht oft das sichtbare Ereignis im Vordergrund: ein Spiel, ein Turnier, ein möglicher Ausgang. Weniger sichtbar ist die Grenze, die vor dem Mitspielen festgelegt wird. Für Sporttip müssen Teilnehmende ihre Nettoverlustlimiten bestimmen, bevor sie erstmals eine Wette abgeben. Vorgesehen sind Zeiträume von einem, sieben und dreissig Tagen. Die Grenze ist damit nicht bloss ein nachträglicher Blick auf die Abrechnung, sondern Teil des Zugangs zum Spiel.

Nettoverlust meint dabei nicht die Summe aller Einsätze. Für die Berechnung werden die Spieleinsätze den Gewinnen gegenübergestellt, die dem Spielkonto gutgeschrieben wurden. So bildet die Limite den tatsächlichen Verlust über den gewählten Zeitraum ab. Sie hält zugleich fest, dass Spielerschutz nicht erst dort beginnt, wo jemand selbst ein Problem erkennt. Ein verbindlicher Rahmen setzt früher an: Er macht die mögliche Belastung zu einer Entscheidung, die vor dem Spiel getroffen wird.

Auch das Alter verändert diesen Rahmen. Wer bei Sporttip noch keine 21 Jahre alt ist, darf eine Verlustlimite von höchstens CHF 1’000 festlegen. Für die Teilnahme an Geldspielen gilt ein Mindestalter von 18 Jahren; die tiefere Obergrenze für jüngere Erwachsene gilt also zusätzlich zu dieser Zugangsschwelle. Darin zeigt sich ein vorsichtiger Gedanke: Volljährigkeit bedeutet nicht, dass für alle Altersgruppen dieselbe finanzielle Grenze angemessen sein muss.

Die persönliche Limite ist nicht nur eine Zahl im Konto. Nähert sich der Nettoverlust ihr, erhalten Spielende eine Meldung. Sie macht eine sonst leicht übersehene Entwicklung sichtbar, während noch eine Grenze besteht. Eine solche Warnung nimmt niemandem die Entscheidung ab; ihre Funktion liegt darin, den Abstand zwischen aktuellem Stand und gesetzter Schranke kenntlich zu machen. Ein leiser Eingriff.

Verbindliche Limiten erzählen damit auch etwas über die gesellschaftliche Vorstellung vom Wettspiel. Es wird nicht als private Angelegenheit behandelt, die erst dann zählt, wenn Geld fehlt oder Streit entsteht. Stattdessen gehört eine vorab festgelegte Begrenzung zum Ablauf selbst. Das ist eine nüchterne Form der Fürsorge: Sie verspricht weder Kontrolle über jeden Impuls noch Schutz vor jedem Verlust, macht aber den finanziellen Rahmen ausdrücklich.

Gerade bei Curling, dessen Partien sich über zahlreiche Spielphasen entfalten können, kann der Blick leicht beim Verlauf bleiben. Die Verlustlimite richtet ihn auf etwas anderes: nicht auf den nächsten Stein oder das nächste Ergebnis, sondern auf die Summe, die über die eigene Teilnahme hinweg eingesetzt und zurückgewonnen wurde. Auch dort gehört die Grenze zum Spiel.

Curling-Wettquoten und was sie tatsächlich bedeuten

Eine Quote übersetzt die Einschätzung eines möglichen Ausgangs in eine Rechengrösse. Bei einer Einzelwette wird der Einsatz mit der massgebenden Quote multipliziert. Das Ergebnis ist der mögliche Bruttogewinn, also der Betrag einschliesslich des zurückfliessenden Einsatzes. Der Nettogewinn bleibt nach Abzug des Einsatzes übrig. Diese Unterscheidung ist schlicht, aber entscheidend: Eine angezeigte Auszahlung ist nicht vollständig Gewinn.

Bei einer Kombinationswette werden mehrere Vorhersagen in einer Wette verbunden. Ihre Einzelquoten werden miteinander multipliziert; so entsteht die Gesamtquote. Der Einsatz wird anschliessend mit dieser Gesamtquote verrechnet. Weil jede Auswahl in die Rechnung eingeht, kann schon eine verlorene Auswahl die gesamte Kombination zu Fall bringen. Eine ungültige Auswahl wird nach den geltenden Abrechnungsregeln mit Quote 1.00 eingesetzt; die übrigen Auswahlen bleiben für die Berechnung relevant. Die höhere Gesamtquote ist also keine Abkürzung zu einem sichereren Ertrag, sondern das rechnerische Ergebnis mehrerer miteinander verknüpfter Bedingungen.

Auch die Auszahlungsquote und die Marge gehören zur Einordnung von Curling-Wettquoten. Für ein konkretes Angebot mit einer Quote von 1.90 auf beide möglichen Ausgänge beträgt die Auszahlungsquote rund 95 Prozent und die Marge rund fünf Prozent. Diese Werte sind an genau dieses Quotenbeispiel gebunden; sie beschreiben nicht automatisch jedes Curling-Angebot. Änderungen der angebotenen Quoten verändern auch die rechnerische Verteilung zwischen möglicher Auszahlung und Marge. Die Quote selbst ist daher keine neutrale Vorhersage, sondern Teil der Preisbildung des jeweiligen Angebots.

Eine Auszahlungsquote fasst rechnerisch zusammen, welcher Anteil der Einsätze unter den zugrunde gelegten Quoten als Gewinnsumme zurückfliessen könnte. Sie ist kein Versprechen, dass eine einzelne Wette diesen Anteil auszahlt. Bei einer konkreten Wette entscheidet zunächst, ob die Vorhersage zutrifft; bei einer Kombination müssen sämtliche Auswahlen gewinnen. Wer den möglichen Betrag betrachtet, sollte deshalb Gesamtquote, Einsatz und Unterschied zwischen Brutto- und Nettogewinn auseinanderhalten. Sonst wirkt eine grosse Zahl auf dem Wettschein leicht wie ein Gewinn, obwohl sie den Einsatz bereits enthält.

Für die Teilnahme an Geldspielen gilt ein Mindestalter von 18 Jahren. Die Zahlen einer Quote können eine Rechnung präzise machen; über den tatsächlichen Ausgang eines Curling-Spiels sagen sie nichts Sicheres aus.

Spielerschutz

Inhalt erstellt vom Team «onlinewettenguidech.com»